Grundlagen der Mediation

Konflikte im menschlichen Miteinander sind unvermeidlich. Die Frage ist somit nicht, ob es Konflikte gibt, sondern wie mit ihnen umgegangen wird. Hier setzt Mediation an, indem sie dabei hilft, Konflikte konstruktiv miteinander zu lösen. Konflikte sind lernbar!

Mediation ist ein klar strukturiertes Verfahren zur einvernehmlichen Konfliktlösung unter Beteiligung eines allparteilichen und in der Sache neutralen Dritten.

Unsere MediatorInnen sorgen durch geeignete Kommunikationstechniken für einen optimalen Rahmen zur Konfliktbearbeitung. In diesem Rahmen können die Konfliktparteien ihre Wahrnehmungen und Anliegen schildern und zu wechselseitigem Verständnis gelangen. Durch diesen Prozess werden die Konfliktparteien befähigt, selbstverantwortlich Lösungen zu entwickeln, die für alle Beteiligten vorteilhaft und nachhaltig sind.
Kurz gefasst: Wir sind verantwortlich für den Prozess, Sie sind verantwortlich für die Inhalte. Dahinter steht der Gedanke, dass Sie als Beteiligte eines Konflikts selbst am besten wissen, wie dieser zu lösen ist, und von uns als Mediatoren lediglich hinsichtlich des Weges dorthin Unterstützung benötigen.

Grundlegend ist jeder Konflikt für eine Mediation geeignet. Die einzige Vorbedingung ist, dass die am Konflikt beteiligten Personen an einer einvernehmlichen Lösung interessiert sind; das sie grundsätzlich bereit sind, miteinander in Dialog zu treten, um Lösungen anzustreben, die die bestehenden Konflikte nicht konfrontativ, sondern kooperativ lösen.

Durch eine Mediation werden zudem nicht nur vorhandene Streitpunkte geklärt, sondern auch für zukünftige Konflikte sensibilisiert. Somit ist jede Mediation auch Konfliktvorsorge.

Weitere Informationen zum Mediationsverfahren finden Sie unter Häufig gestellte Fragen.